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GESELLSCHAFT / Interview Wenn sich immer mehr Menschen über- legen, ob sie sich Restaurantbesuche noch leisten können - wo führt das hin? Vielleicht haben wir in vielen Städ- ten ein Überangebot. Auf dem Land ha- ben wir eher zu wenig. Aber da kostet die Kiste Bier im Supermarkt so viel wie drei Gläser in der Kneipe - und dann sagen sich die Leute: Da sitze ich lieber mit Freunden im Garten, trinke dort mein Bier und grille meine Wurst, statt „über- teuert“ ins Wirtshaus zu gehen. Das sind Realitäten. Fertiggerichte dagegen boomen. Was sagen Sie dazu? Ich habe nichts gegen Fertiggerichte, aber ich habe etwas gegen Selbstbetrug. Viele sagen: Gutes Essen kann ich mir nicht leisten. Da kann man aber zeigen, dass es geht - wie in meiner Sendung „Rachs 5e-Küche“. (Wiederholungen auf DFI, Anm. der Red.) Dann kommt: Ich habe keine Zeit. Auch das kann man ent- kräften: Gutes, frisches Essen braucht oft nur 20 bis 30 Minuten Zubereitung. Wenn ich eine Pizza kaufe und zu Hause in den Ofen schiebe - was ist die Zeiter- sparnis? Zehn bis 15 Minuten, maximal. Und der Satz „Ich weiß gar nicht, wie es geht“, der ist einfach zu entkräften. Das Internet ist voll von Tutorials. Man muss sich nur trauen. Fertiggerichte für eine vierköpfige Familie zu kaufen ist vermut- lich teurer als selbst zu kochen. Jede Menge Rezepte Christian Rach ist Autor mehrerer Koch- bücher wie „Das Kochgesetzbuch“, „Deutsche Küche“ und „Rachs Rezepte für jeden Tag“. In der TV-Sendung „Rachs 5€-Kü präsentiert Rach günstige Alltagsküche Viele verbinden Sie bis heute mit „Rach, der Restauranttester“. Haben Sie noch Kontakt zu Betrieben von damals? Ja, zu einigen habe ich noch heute Kontakt. Bevor wir anfingen zu drehen, habe ich untersuchen lassen, wie lan- ge Restaurants im Schnitt überleben - etwa 15 Jahre. Insofern ist es wenig verwunderlich, dass es viele der getes- teten Restaurants heute, nach mehr als 20 Jahren, nicht mehr gibt. Viele hatten denselben Nenner: Überschuldung. Und es ging oft nicht nur um das Geschäft- liche, sondern auch um Würde. Unterm Strich: Es ist nicht immer gelungen, aber ganz viele haben ihre Würde zurück- bekommen. Und das hat mich glücklich gemacht. Stellen Sie sich vor, Sie wären auf einer einsamen Insel. Jeden Tag gäbe es nur ein Gericht - welches wäre das? Einsame Insel und Essen, das ist ja schon ein Widerspruch - ich müsste doch erst mal an Essen kommen. Insel heißt: Wasser, vermutlich Salzwasser. Ich würde Salz gewinnen, indem ich Salzwasser verdampfen lasse. Kräuter gibt es überall, essbare Pflanzen auch. Und wenn es eine Insel ist, gibt es ir- gendwo Fisch. Also: Salz, Kräuter, Fisch und Feuer - aus der Asche bekommt man übrigens das beste Würzaroma überhaupt. Damit kann man schon 'ne Menge machen. o ee — (Vaseline u [re Vaseline schließt Feuchtigkeit ein für extra weiche Lippen ET 2 & ae =) IS IE seTTE TG | zu Langanhaltende Feuchtigkeit Verabschiede dich von trockenen Lippen!
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