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Ein Muttertier der Spinnenart Stegodyphus dumicola vollbringt ein großes Opfer für ihre Jungtiere. Was tut sie? Sie trifft sich kaum noch mit anderen erwachsenen Spinnen - keine Zeit mehr. Sie lässt sich von ihren Jung- tieren auffressen. Sie verziert ihre Netze nicht mehr so schön, wie sie es noch vor der Geburt der Kinder gemacht hat. Viele Tiefsee-Anglerfische haben ein merkwürdiges Paarungsverhalten. Was machen die Tiere? Die viel kleineren Männchen heften sich an die Weibchen und verschmelzen mit ihnen. Sie sind dann nur noch dazu da, Eizellen zu befruchten. In der weitläufigen Tiefsee muss man den Partner erst mal finden. Anglerfische nutzen dafür besondere Lichtzeichen, ähnlich einem Morse-Code. Sie paaren sich nur bei Mond- schein. Die Fische verlassen romantische Stunden im seichten Wasser. also die Tiefsee und verbringen Afrikanische Wildhunde sind bekannt dafür, andere Tiere in ihr Rudel aufzunehmen. Welche? Egal! Löwenjunge, Warzen- schweine, Impalas - alle sind willkommen. Wildhundwaisen, die ihr eigenes Rudel verloren haben. Tüpfelhyänen. Mit denen ver- stehen sie sich besonders gut. Kuckucksweibchen jubeln ihre Eier anderen Vögeln unter, damit diese die Brut übernehmen. Wie gelingt ihnen das? Das Kuckucksweibchen legt Eier, die fast genauso aussehen wie die des sogenannten Wirtsvogels. Sie machen die Wirtsvögel betrunken, indem sie sie mit vergorenen Früchten füttern. Sie drohen den Wirtsvögeln: Wenn du mein Ei nicht aus- brütest, mache ich alle deine Eier kaputt. Biberväter haben mehr Zeit als viele andere Säugetiere, sich um die Jungtiere zu kümmern. Wieso? Weil sie sehr nahrhaftes Futter wie etwa Baumrinde zu sich nehmen. So werden sie schneller satt als Tiere, die nur grasen. Weil es bei Bibern keine Revierkämpfe gibt. Weil es bei Bibern eine Viertagewoche gibt. Freitags, samstags und sonntags wird kein Damm gebaut, da gehört Papa den Biberjungen. yy,y
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