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Fotos: Getty Images (4); Dirk Rossmann GmbH (2) Tempo und Geländebeschaffen- heit etwa 500 bis 700 Kalorien pro Stunde. In Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung büßt man da sicher freudig das ein oder andere Kilo ein. Vorsicht ist besser als Nachsicht Eine Warnung muss sein: Wer jog- gen will, sollte vorher einen Arzt aufsuchen, der checkt, ob man auch die geeignete Konstitution mit- bringt. Anschließend gilt es, typi- sche Anfängerfehler zu vermeiden. Die häufigsten: Man will zu viel Strecke auf einmal, läuft zu schnell, zu oft. Wer durchs Joggen fitter und stressresistenter werden will, soll- te es regelmäßig tun, sich langsam steigern und nie überlasten - auch weil die stoßartige Belastung Kno- chen, Gelenke und Sehnen über- strapazieren kann. Außerdem: Trai- ningspausen einlegen! Ein klassisches Anzeichen für Überlastung: plötzliche Schmer- zen im Knie. Bei einem akuten Infekt und plötzlichen Brust- schmerzen, aber auch bei Warnsi- gnalen wie Luftnot, Übelkeit oder kaltem Schweiß, gilt ein sofortiger Trainingsstopp. Öfter, schneller, lieber länger? Aus dem „einfachen“ Joggen, be- reits seit den 1970er-Jahren als Fit- ness-Trend etabliert, entwickelten sich über die letzten Jahrzehnte weitere Trends. Das Langstrecken- laufen etwa, das abseits asphaltier- ter Straßen stattfindet, wurde zum „Trailrunning“ Gegenwärtig an- gesagt sind das langsamere „Slow Running“ oder das doppelt sinn- volle „Plogging“, bei dem man joggt und währenddessen auf der Strecke liegenden Müll aufsammelt. Gene- rell ist der Übergang vom Jogger zum Läufer fließend. Jogger sind eher die Gemütlicheren mit weni- ger sportlichem Ehrgeiz. Wer sich Läufer nennt, sieht sich eher im Wettbewerb - mit sich selbst oder mit anderen. Damit wären wir beim ältesten und bekanntesten Laufstreckenwett- bewerb der Welt angelangt: dem Marathonlauf, erfunden im antiken Griechenland. 1921 wurde dessen Streckenlänge vom Internationalen Leichtathletikverband auf 42,195 Kilometer festgelegt. Rund um den Globus finden Marathonläufe statt. Für viele Läufer ist es ein Traum, mindestens einmal eine Mara- thon-Ziellinie zu passieren. Es muss ja nicht gleich in New York sein. @
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