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Wer hat es Ihnen besonders schwer gemacht? Da werde ich jetzt keine Namen nennen. Besonders schöne Gespräche ergeben sich oft mit Menschen, die offen, locker und ganz bei sich sind. Angelique Kerber fällt mir da sofort ein. Und bei Olympia sind viele Be- gegnungen besonders schön, weil dort Athletinnen und Athleten im Fo- kus stehen, die sonst nicht ständig im Rampenlicht sind. Haben Sie noch einen Wunschgast? Roger Federer! (ehemaliger Schweizer Tennisprofi, u. a. achtmaliger Wimbledon- Sieger) Ich habe mal gesagt: Wenn Ro- ger Federer kommt, höre ich auf. Das ist natürlich halb im Spaß gemeint, aber nur halb. Er hat für mich diese seltene Mischung aus sportlicher Grö- ße und Bodenständigkeit. Ich habe ihn in ganz unterschiedlichen Situatio- nen erlebt, zum Beispiel beim großen Tennisturnier in Halle in Westfalen - immer freundlich, immer entspannt. So etwas kann man nicht spielen. Wie blicken Sie auf Frauen im Sport- Journalismus? Und auf den Frauen- GESELLSCHAFT / Interview mehr sein. Mich hat diese Frage nach der „Frau in der Männerdomäne“ im- mer eher genervt, weil sie die Tren- nung ständig neu aufmacht. Natürlich bin ich für Gleichberechtigung. Aber ich glaube, am meisten erreicht man, wenn man selbstverständlich zeigt, dass man es kann. Und beim soge- nannten Frauenfußball stört mich schon der Begriff - als würden Frauen ein anderes Spiel spielen. Es ist Fuß- ball. Und da spielen Frauen. Fertig. Unser Heftthema ist die neue Sehn- sucht nach dem Analogen. Sind Sie persönlich eher Team digital oder Team analog? Moment, ich zeig Ihnen mal was (holt einen DIN-A4-Kalender mit schwar- zem Einband hervor). Ich führe meinen Terminkalender mit Bleistift, damit ich Änderungen wegradieren kann. Ich gehe gerne zu Fuß, und ich bin gern draußen, ich habe einen analo- gen Hund und wenig digitales Leben. Natürlich nutze ich alles, was nötig ist, aber ich glaube sehr an die Sehnsucht nach dem Echten. Gerade in einer Zeit, in der künstliche Intelligenz und digitale Welten immer mehr Raum Die drei Versalien haben sich als Kürzel für ihren Vor- und Doppelnamen etabliert fußball? Ich finde: Wer gut ist, ist gut. Ob Frau oder Mann, sollte keine Kategorie einnehmen, werden die echten Mo- mente unbezahlbar. Man muss sie nur noch erkennen. o Bringt Bewegung in dein Leben Magnesium ga Magnesium +Nacht 600 +Bı2 EEE RE
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