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Aktueller Prospekt Rossmann - Gültig von 27.05 bis 04.06 - Seitenzahl 32

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Prospekt Rossmann 27.05.2026 - 04.06.2026
Prospekt ALDI SÜD - ALDI SÜD Prospekt: aktuelle Angebote - Seite 1 26 Mai, 2026 - 3 Jun, 2026
ALDI SÜD - ALDI SÜD Prospekt: aktuelle Angebote - Seite 1
26 Mai, 2026 - 3 Jun, 2026
Prospekt Thomas Philipps - Aktuelle Angebote ab 26.05.2026 26 Mai, 2026 - 30 Mai, 2026
Thomas Philipps - Aktuelle Angebote ab 26.05.2026
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Prospekt ALDI SÜD - ALDI SÜD - Gutes für alle - Seite 1 26 Mai, 2026 - 3 Jun, 2026
ALDI SÜD - ALDI SÜD - Gutes für alle - Seite 1
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Prospekt Lidl - Aktionsprospekt 8 Jun, 2026 - 13 Jun, 2026
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um digital geführten Interview 7 erscheint Katrin Müller-Hohen- stein auf die Sekunde pünktlich auf dem Bildschirm - lässig mit Käppi, Jeansjacke und grünem T-Shirt. Eine, die keine Pose braucht. Es passt dazu, wie sie vor 20 Jahren ins Fernsehen kam - am 28. Januar 2006 moderierte die gebürtige Erlangerin das erste Mal „das aktuelle sportstudio“ im ZDF. Der Musikchef ihrer Radiostation hatte sie damals gedrängt, sich auf die Stelle zu bewerben. Der erste Anruf verlief ernüchternd, „ich hatte ja kei- nerlei Fernseherfahrung“. Doch weil andere an sie glaubten - und weil sie, wie sie selbst sagt, immer auch „naiv und unbekümmert“ genug gewesen sei -, schickte sie doch einen kurzen Brief an die Redaktion. Es folgten Treffen, ein Casting mit Jürgen Klopp als Probe- gast - und dann der Anruf vom ZDF: ‚Wir machen das.“ Mit dem „Centaur“ spricht Katrin Müller-Hohenstein vor Beginn der Fußball-WM, die vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Me- xiko stattfindet. Ihr Platz wird dabei im Studio in Berlin sein, sie ist aber auch auf einen Übersee-Einsatz vorbereitet. Fußball-WM und Olympische Winter- spiele in einem Jahr - ist das für Sportfans ein Geschenk oder vor allem anstrengend? Beides. Solche Jahre sind besonders intensiv, weil die Großereignisse ge- ballt kommen. Aber wenn man etwas macht, das einen erfüllt, dann trägt einen diese Freude auch durch die anstrengenden Phasen. Noch schöner ist es, wenn alles etwas entzerrter ist - rein persönlich gesprochen. Grund- itzlich gilt: Sport ist für mich nicht die schönste Nebensache der Welt, sondern etwas, das mein Leben seit der Kindheit geprägt hat. Und ich emp- finde Demut und Freude, dass ich das beruflich machen darf - wobei es sich nicht immer wie Arbeit anfühlt, weil ich es so gerne tue. Sie haben einmal gesagt, das WM- Finale 2014 im Maracanä-Stadion in Rio sei Ihr größter beruflicher Moment gewesen. Ist das noch zu toppen? 32 GESELLSCHAFT / Interview Katrin Müller-Hohen- stein, 60, ist Mutter eines erwachsenen Sohnes. Mit ihm und „Fiete“, einem weißen Dachshund, lebt „KMH“ in München. Sie joggt mit ihrem Hund, schwimmt gerne und liebt prinzipiell Bewe- gung: „Ich gehe auch oft zu Fuß in die Stadt, wo andere den Roller zur U-Bahn nehmen.“ Nein, wahrscheinlich nicht. Eine europäische Mannschaft wird in Süd- amerika Weltmeister, dann noch in diesem Stadion - das war fast schon kitschig in seiner Größe. Bis heute ist es für mich kaum zu fassen, dass ich das erleben durfte. Solche Momente tragen einen über Jahre. Ich weiß noch genau, wo ich saß, wie aufgeladen die Atmosphäre war - ich saß in der Nähe der argentinischen Fans -, und wie ich nach dem Schlusspfiff schlicht über- wältigt war. Ich hab nur noch geheult. Zugleich stehen sportliche Großereig- nisse ja oft in der Kritik. Wie gehen Sie damit um? Die Kritik ist oft berechtigt. Gera- de bei großen Verbänden gibt es eini- ge problematische Punkte. Aber mein Blick geht zuerst zu den Sportlerinnen und Sportlern. Ich bin Team Joshua Kimmich, das ist ein hochbegabter Fußballer, der in seinem Leben einmal so einen großen Titel gewinnen möch- te. Da drücke ich ihm die Daumen, das würde ich ihm so sehr gönnen. Das heißt nicht, dass wir kritische Themen ausblenden - im Gegenteil, sie gehö- ren zur Berichterstattung dazu. Aber ich finde, man muss beides können: Begeisterung für den Sport und einen klaren Blick auf die Umstände. Im Vorfeld gab es eine Diskussion über einen möglichen Boykott der Fußball-WM aus Protest gegen die US-Regierung unter Trump. Was sagen Sie dazu? Das ist am Ende eine sehr persönli- che Gewissensfrage. Ich kann diejenigen verstehen, die sagen: Unter diesen poli- tischen Bedingungen will ich das nicht schauen. Ich kann genauso jene verste- hen, die sagen: Für mich steht in diesem Moment der Sport im Vordergrund. Bei- des ist legitim. Sport ist immer auch po- litisch. Ich halte nichts davon, anderen ihre Haltung vorzuschreiben. Auf einem Streaming-Sender kann man alle 104 Spiele sehen, im öffent- lich-rechtlichen TV nur 60 Spiele... .„.aber alle Spiele mit deutscher Beteiligung. Ich bin mal gespannt, »

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um digital geführten Interview 7 erscheint Katrin Müller-Hohen- stein auf die Sekunde pünktlich auf dem Bildschirm - lässig mit Käppi, Jeansjacke und grünem T-Shirt. Eine, die keine Pose braucht. Es passt dazu, wie sie vor 20 Jahren ins Fernsehen kam - am 28. Januar 2006 moderierte die gebürtige Erlangerin das erste Mal „das aktuelle sportstudio“ im ZDF. Der Musikchef ihrer Radiostation hatte sie damals gedrängt, sich auf die Stelle zu bewerben. Der erste Anruf verlief ernüchternd, „ich hatte ja kei- nerlei Fernseherfahrung“. Doch weil andere an sie glaubten - und weil sie, wie sie selbst sagt, immer auch „naiv und unbekümmert“ genug gewesen sei -, schickte sie doch einen kurzen Brief an die Redaktion. Es folgten Treffen, ein Casting mit Jürgen Klopp als Probe- gast - und dann der Anruf vom ZDF: ‚Wir machen das.“ Mit dem „Centaur“ spricht Katrin Müller-Hohenstein vor Beginn der Fußball-WM, die vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Me- xiko stattfindet. Ihr Platz wird dabei im Studio in Berlin sein, sie ist aber auch auf einen Übersee-Einsatz vorbereitet. Fußball-WM und Olympische Winter- spiele in einem Jahr - ist das für Sportfans ein Geschenk oder vor allem anstrengend? Beides. Solche Jahre sind besonders intensiv, weil die Großereignisse ge- ballt kommen. Aber wenn man etwas macht, das einen erfüllt, dann trägt einen diese Freude auch durch die anstrengenden Phasen. Noch schöner ist es, wenn alles etwas entzerrter ist - rein persönlich gesprochen. Grund- itzlich gilt: Sport ist für mich nicht die schönste Nebensache der Welt, sondern etwas, das mein Leben seit der Kindheit geprägt hat. Und ich emp- finde Demut und Freude, dass ich das beruflich machen darf - wobei es sich nicht immer wie Arbeit anfühlt, weil ich es so gerne tue. Sie haben einmal gesagt, das WM- Finale 2014 im Maracanä-Stadion in Rio sei Ihr größter beruflicher Moment gewesen. Ist das noch zu toppen? 32 GESELLSCHAFT / Interview Katrin Müller-Hohen- stein, 60, ist Mutter eines erwachsenen Sohnes. Mit ihm und „Fiete“, einem weißen Dachshund, lebt „KMH“ in München. Sie joggt mit ihrem Hund, schwimmt gerne und liebt prinzipiell Bewe- gung: „Ich gehe auch oft zu Fuß in die Stadt, wo andere den Roller zur U-Bahn nehmen.“ Nein, wahrscheinlich nicht. Eine europäische Mannschaft wird in Süd- amerika Weltmeister, dann noch in diesem Stadion - das war fast schon kitschig in seiner Größe. Bis heute ist es für mich kaum zu fassen, dass ich das erleben durfte. Solche Momente tragen einen über Jahre. Ich weiß noch genau, wo ich saß, wie aufgeladen die Atmosphäre war - ich saß in der Nähe der argentinischen Fans -, und wie ich nach dem Schlusspfiff schlicht über- wältigt war. Ich hab nur noch geheult. Zugleich stehen sportliche Großereig- nisse ja oft in der Kritik. Wie gehen Sie damit um? Die Kritik ist oft berechtigt. Gera- de bei großen Verbänden gibt es eini- ge problematische Punkte. Aber mein Blick geht zuerst zu den Sportlerinnen und Sportlern. Ich bin Team Joshua Kimmich, das ist ein hochbegabter Fußballer, der in seinem Leben einmal so einen großen Titel gewinnen möch- te. Da drücke ich ihm die Daumen, das würde ich ihm so sehr gönnen. Das heißt nicht, dass wir kritische Themen ausblenden - im Gegenteil, sie gehö- ren zur Berichterstattung dazu. Aber ich finde, man muss beides können: Begeisterung für den Sport und einen klaren Blick auf die Umstände. Im Vorfeld gab es eine Diskussion über einen möglichen Boykott der Fußball-WM aus Protest gegen die US-Regierung unter Trump. Was sagen Sie dazu? Das ist am Ende eine sehr persönli- che Gewissensfrage. Ich kann diejenigen verstehen, die sagen: Unter diesen poli- tischen Bedingungen will ich das nicht schauen. Ich kann genauso jene verste- hen, die sagen: Für mich steht in diesem Moment der Sport im Vordergrund. Bei- des ist legitim. Sport ist immer auch po- litisch. Ich halte nichts davon, anderen ihre Haltung vorzuschreiben. Auf einem Streaming-Sender kann man alle 104 Spiele sehen, im öffent- lich-rechtlichen TV nur 60 Spiele... .„.aber alle Spiele mit deutscher Beteiligung. Ich bin mal gespannt, »
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