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Aktueller Prospekt Rossmann - Gültig von 27.02 bis 07.03 - Seitenzahl 43

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Prospekt Rossmann 27.02.2026 - 07.03.2026
Prospekt Kaufland - Prospekt 26 Feb, 2026 - 4 Mär, 2026
Kaufland - Prospekt
26 Feb, 2026 - 4 Mär, 2026
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Prospekt Norma - NORMA - Ihr Lebensmittel-Discounter | Online-Prospekt 23 Feb, 2026 - 28 Feb, 2026
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23 Feb, 2026 - 28 Feb, 2026
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Illustrationen: Getty Images sein: Zeit für sich zu haben, das ei- gene Tempo zu bestimmen, nichts erklären zu müssen. Diese Momen- te können Kraft geben. Einsamkeit hingegen ist die Lücke zwischen der Nähe, die man braucht, und der, die man tatsächlich erfährt. Und sie bleibt nicht folgenlos: Eine Har- vard-Studie zeigt, dass Menschen, die sich dauerhaft einsam fühlen, ein rund 56 Prozent höheres Risi- ko für Schlaganfälle haben. Auch das Demenzrisiko steigt laut einer Metaanalyse um etwa 30 Prozent. Verstärken Social Media die Einsamkeit? Doch wie kommt es, dass in einer Welt, in der wir dank Digitalisie- rung so einfach miteinander kom- munizieren können wie keine Ge- neration vor uns, Einsamkeit ein so großes gesellschaftliches Problem ist? Vielleicht liegt die Antwort ge- nau darin. ‚Was man täglich auf Social Media sieht und wie man sich wirklich fühlt, ist so ein kras- ser Gegensatz - das kann ja nur zu Einsamkeit führen“, sagt Sängerin Nina Chuba. Während man selbst allein zu Hause auf dem Sofa sitzt, sieht man auf Instagram oder Tik- Tok, wie andere feiern, reisen, la- chen. Aus Scham zuzugeben, allein zu sein, entsteht häufig der Drang zum Rückzug. Dazu kommt: Immer mehr Menschen leben allein - rund jeder Fünfte, in Großstädten noch deutlich mehr. Auf dem Land hal- ten oft Dorfgemeinschaften, Verei- ne oder Mehrgenerationenhäuser den sozialen Kontakt lebendig. Ein Blick nach Japan zeigt, wie weit Rückzug gehen kann. Dort nennt man extreme gesellschaftliche Iso- lation Hikikomori: Menschen, die über Monate oder Jahre kaum noch ihr Zuhause verlassen. Für Hikiko- mori ist die Isolation eine selbst- gewählte Lebensform, weil sie sich dem Druck des Gemeinschaftsge- dankens, der in Japan eine viel grö- ßere Rolle spielt als in anderen Län- dern, nicht mehr aussetzen wollen. HIER GIBT ES BEGEGNUNG: TELEFONISCHE ANGEBOTE: „Telefonseelsorge“ - 24/7, kostenfrei und anonym, 0800 1110111, telefonseelsorge.de „Silbernetz“ - vermittelt Telefonfreundschaften für Menschen über 60 Jahre, 0800 4708090, silbernetz.org „nightlines.eu“ - unter dieser Adresse gibt's Nummern und Infos für Studierende, die Rat suchen, einsam sind oder einfach jemand zum Reden brauchen SPORTANGEBOTE: „bewegungslandkarte.de“, „lauftreff.de“ - Bewegungs- Landkarte mit Sport- und Mitmachangeboten in der Nähe GLEICHGESINNTE UND HOBBYPARTNER IN DER NACHBARSCHAFT FINDEN: „nebenan.de“, „meetup. com“ - gut zum Andocken an lokale Gruppen KONTAKT-APPS: „Meet5“ oder „Bumble“ MEHRGENERATIONEN- HÄUSER: „mehrgenerationhaeuser.de“ - 530 gibt es in Deutsch- land als offene Treffpunkte, um Kurse zu besuchen oder ehrenamtlich vor Ort tätig zu werden Laut einer Regierungsumfrage sind rund 1,46 Millionen Japaner im er- werbsfähigen Alter betroffen - et- was mehr als ein Prozent der japa- nischen Bevölkerung. Wege aus der Isolation In Deutschland versucht man auch von staatlicher Seite, auf die wach- sende Einsamkeit in der Gesellschaft zu reagieren: Ende 2024 beschloss die Bundesregierung eine Strategie gegen Einsamkeit mit 132 Maßnah- men. Dazu gehören telefonische Gesprächsangebote, psychologische Anlaufstellen, Sport- und Freizeitan- gebote sowie Aktionswochen unter dem Motto „Gemeinsam aus der Ein- samkeit“ Eine Übersicht bietet das Kompetenznetz Einsamkeit (kompe- tenznetz-einsamkeit.de). Doch Nähe entsteht nicht allein durch ambitio- nierte Programme, sondern im All- tag: ein kurzer Plausch im Treppen- haus, ein Kaffee mit dem Nachbarn, ein gemeinsamer Abend im Chor oder im Sportverein... Wer sich re- gelmäßig unter Menschen begibt, schafft Routinen und Verbindungen. Auch Engagement kann helfen - etwa als Lesepatin, im Besuchs- dienst oder bei Nachbarschaftspro- jekten. Und selbst digitale Brücken wie Nachbarschafts-Apps oder On- lineangebote können echte Begeg- nungen anstoßen. Das Wichtigste bleibt, über Einsamkeit zu reden - ehrlich, ohne Scham, mit Offenheit. Denn wo Worte Nähe schaffen, da beginnt Gemeinschaft. . #3

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Illustrationen: Getty Images sein: Zeit für sich zu haben, das ei- gene Tempo zu bestimmen, nichts erklären zu müssen. Diese Momen- te können Kraft geben. Einsamkeit hingegen ist die Lücke zwischen der Nähe, die man braucht, und der, die man tatsächlich erfährt. Und sie bleibt nicht folgenlos: Eine Har- vard-Studie zeigt, dass Menschen, die sich dauerhaft einsam fühlen, ein rund 56 Prozent höheres Risi- ko für Schlaganfälle haben. Auch das Demenzrisiko steigt laut einer Metaanalyse um etwa 30 Prozent. Verstärken Social Media die Einsamkeit? Doch wie kommt es, dass in einer Welt, in der wir dank Digitalisie- rung so einfach miteinander kom- munizieren können wie keine Ge- neration vor uns, Einsamkeit ein so großes gesellschaftliches Problem ist? Vielleicht liegt die Antwort ge- nau darin. ‚Was man täglich auf Social Media sieht und wie man sich wirklich fühlt, ist so ein kras- ser Gegensatz - das kann ja nur zu Einsamkeit führen“, sagt Sängerin Nina Chuba. Während man selbst allein zu Hause auf dem Sofa sitzt, sieht man auf Instagram oder Tik- Tok, wie andere feiern, reisen, la- chen. Aus Scham zuzugeben, allein zu sein, entsteht häufig der Drang zum Rückzug. Dazu kommt: Immer mehr Menschen leben allein - rund jeder Fünfte, in Großstädten noch deutlich mehr. Auf dem Land hal- ten oft Dorfgemeinschaften, Verei- ne oder Mehrgenerationenhäuser den sozialen Kontakt lebendig. Ein Blick nach Japan zeigt, wie weit Rückzug gehen kann. Dort nennt man extreme gesellschaftliche Iso- lation Hikikomori: Menschen, die über Monate oder Jahre kaum noch ihr Zuhause verlassen. Für Hikiko- mori ist die Isolation eine selbst- gewählte Lebensform, weil sie sich dem Druck des Gemeinschaftsge- dankens, der in Japan eine viel grö- ßere Rolle spielt als in anderen Län- dern, nicht mehr aussetzen wollen. HIER GIBT ES BEGEGNUNG: TELEFONISCHE ANGEBOTE: „Telefonseelsorge“ - 24/7, kostenfrei und anonym, 0800 1110111, telefonseelsorge.de „Silbernetz“ - vermittelt Telefonfreundschaften für Menschen über 60 Jahre, 0800 4708090, silbernetz.org „nightlines.eu“ - unter dieser Adresse gibt's Nummern und Infos für Studierende, die Rat suchen, einsam sind oder einfach jemand zum Reden brauchen SPORTANGEBOTE: „bewegungslandkarte.de“, „lauftreff.de“ - Bewegungs- Landkarte mit Sport- und Mitmachangeboten in der Nähe GLEICHGESINNTE UND HOBBYPARTNER IN DER NACHBARSCHAFT FINDEN: „nebenan.de“, „meetup. com“ - gut zum Andocken an lokale Gruppen KONTAKT-APPS: „Meet5“ oder „Bumble“ MEHRGENERATIONEN- HÄUSER: „mehrgenerationhaeuser.de“ - 530 gibt es in Deutsch- land als offene Treffpunkte, um Kurse zu besuchen oder ehrenamtlich vor Ort tätig zu werden Laut einer Regierungsumfrage sind rund 1,46 Millionen Japaner im er- werbsfähigen Alter betroffen - et- was mehr als ein Prozent der japa- nischen Bevölkerung. Wege aus der Isolation In Deutschland versucht man auch von staatlicher Seite, auf die wach- sende Einsamkeit in der Gesellschaft zu reagieren: Ende 2024 beschloss die Bundesregierung eine Strategie gegen Einsamkeit mit 132 Maßnah- men. Dazu gehören telefonische Gesprächsangebote, psychologische Anlaufstellen, Sport- und Freizeitan- gebote sowie Aktionswochen unter dem Motto „Gemeinsam aus der Ein- samkeit“ Eine Übersicht bietet das Kompetenznetz Einsamkeit (kompe- tenznetz-einsamkeit.de). Doch Nähe entsteht nicht allein durch ambitio- nierte Programme, sondern im All- tag: ein kurzer Plausch im Treppen- haus, ein Kaffee mit dem Nachbarn, ein gemeinsamer Abend im Chor oder im Sportverein... Wer sich re- gelmäßig unter Menschen begibt, schafft Routinen und Verbindungen. Auch Engagement kann helfen - etwa als Lesepatin, im Besuchs- dienst oder bei Nachbarschaftspro- jekten. Und selbst digitale Brücken wie Nachbarschafts-Apps oder On- lineangebote können echte Begeg- nungen anstoßen. Das Wichtigste bleibt, über Einsamkeit zu reden - ehrlich, ohne Scham, mit Offenheit. Denn wo Worte Nähe schaffen, da beginnt Gemeinschaft. . #3
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