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GESELLSCHAFT / Einsamkeit FAST JEDE VIERTE PERSON ZWISCHEN 18 UND 29 JAHREN FÜHLT SICH EINSAM ser Herausforderung gemeinsam stellen.“ Zum ersten Mal wurde da- für ein Einsamkeitsbarometer ver- öffentlicht - eine Langzeitstudie, die zeigt, wie stark Einsamkeit in Deutschland zugenommen hat. 2017 fühlten sich 7,6 Prozent der Erwach- senen einsam, 2020 - mitten im Lockdown - waren es 28,2 Prozent. Nach der Pandemie sank der Wert auf 11,3 Prozent, blieb aber deutlich über dem Vorkrisenniveau. Überraschend an der aktuellen Faktenlage ist, dass erstmals nicht mehr die Älteren, sondern die Jün- geren am stärksten betroffen sind: Fast jede vierte Person zwischen 18 und 29 Jahren fühlt sich einsam, bei den über 65-Jährigen sind es „nur“ rund zehn Prozent. Beson- ders gefährdet sind Alleinlebende und Alleinerziehende. Und wäh- rend Frauen noch immer etwas häufiger betroffen sind, steigt die Zahl der Männer spürbar an - so sehr, dass inzwischen der Begriff „male loneliness” (männliche Ein- samkeit) in den sozialen Medien dafür geprägt wurde. Männer füh- len sich häufig sozial einsamer als Frauen, die wiederum, so zeigt es eine Analyse des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, mehr emotionale Einsamkeit empfinden. Die Gründe für dieses neue Phäno- men liegen möglicherweise in ei- ner fehlenden Freundschaftskultur oder dem traditionellen Rollenbild vom arbeitenden, leistungsstarken Mann, der häufig nicht gelernt hat, Nähe zuzulassen oder soziale Bindungen einzugehen. Alleinsein kann guttun - Einsamkeit nicht Einsamkeit ist nicht dasselbe wie Alleinsein. „Einsamkeit beschreibt die unangenehme Erfahrung, bei der die eigenen sozialen Bindungen entweder qualitativ oder quantita- tiv als unzureichend empfunden werden“, erklären die Psychologen Dan Perlman und Letitia A. Peplau. Alleinsein dagegen kann erholsam 12

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GESELLSCHAFT / Einsamkeit FAST JEDE VIERTE PERSON ZWISCHEN 18 UND 29 JAHREN FÜHLT SICH EINSAM ser Herausforderung gemeinsam stellen.“ Zum ersten Mal wurde da- für ein Einsamkeitsbarometer ver- öffentlicht - eine Langzeitstudie, die zeigt, wie stark Einsamkeit in Deutschland zugenommen hat. 2017 fühlten sich 7,6 Prozent der Erwach- senen einsam, 2020 - mitten im Lockdown - waren es 28,2 Prozent. Nach der Pandemie sank der Wert auf 11,3 Prozent, blieb aber deutlich über dem Vorkrisenniveau. Überraschend an der aktuellen Faktenlage ist, dass erstmals nicht mehr die Älteren, sondern die Jün- geren am stärksten betroffen sind: Fast jede vierte Person zwischen 18 und 29 Jahren fühlt sich einsam, bei den über 65-Jährigen sind es „nur“ rund zehn Prozent. Beson- ders gefährdet sind Alleinlebende und Alleinerziehende. Und wäh- rend Frauen noch immer etwas häufiger betroffen sind, steigt die Zahl der Männer spürbar an - so sehr, dass inzwischen der Begriff „male loneliness” (männliche Ein- samkeit) in den sozialen Medien dafür geprägt wurde. Männer füh- len sich häufig sozial einsamer als Frauen, die wiederum, so zeigt es eine Analyse des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, mehr emotionale Einsamkeit empfinden. Die Gründe für dieses neue Phäno- men liegen möglicherweise in ei- ner fehlenden Freundschaftskultur oder dem traditionellen Rollenbild vom arbeitenden, leistungsstarken Mann, der häufig nicht gelernt hat, Nähe zuzulassen oder soziale Bindungen einzugehen. Alleinsein kann guttun - Einsamkeit nicht Einsamkeit ist nicht dasselbe wie Alleinsein. „Einsamkeit beschreibt die unangenehme Erfahrung, bei der die eigenen sozialen Bindungen entweder qualitativ oder quantita- tiv als unzureichend empfunden werden“, erklären die Psychologen Dan Perlman und Letitia A. Peplau. Alleinsein dagegen kann erholsam 12
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