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PFLEGE / Hautverzuckerung Schutz von innen Da Glykation eng an den Blutzucker gekoppelt ist, be- ginnt Prävention auf dem Teller. Protein- und ballast- stoffreiche Mahlzeiten helfen, Glukose langsamer ins Blut abzugeben und starke Spitzen abzufedern. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, zuge- setzten Zucker sowie Zucker aus Honig oder Fruchtsäf- ten auf unter zehn Prozent der täglichen Energiezufuhr zu begrenzen - idealerweise unter fünf Prozent. Antioxi- dative Mikronährstoffe wie Vitamin C oder Zink können in hoch dosierter Form indes helfen, oxidativen Stress auszubremsen und tragen so zum Zellschutz bei. Und natürlich unterstützt regelmäßige Bewegung die Insu- linsensitivität. Ausreichend Schlaf stabilisiert hormo- nelle und zelluläre Reparaturprozesse. All dies sind kei- ne spektakulären Maßnahmen - sondern konsequente, die der Glykation still und beharrlich entgegentreten. Wohin geht der Weg? Auch in der derzeit viel besprochenen Longevity-For- schung rückt Glykation zunehmend in den Mittelpunkt, da sie die Verbindung zwischen Hautalterung und Stoffwechselgesundheit sichtbar macht. Untersucht werden beispielsweise Anti-AGE-Wirkstoffe, epigeneti- sche Einflüsse - also Faktoren, die nicht die Gene selbst verändern, sondern steuern, wie aktiv Schutz- und Re- paraturprogramme ablaufen - und Ansätze zur metabo- lischen Regeneration, die den Stoffwechsel langfristig SÜSSE SNACKS Ein bewusster Umgang kann helfen, Haut und Stoffwechsel langfristig zu entlasten stabilisieren sollen. Epigenetische Einflüsse verändern dabei nicht die Gene selbst, sondern steuern, wie ak- tiv bestimmte Reparatur- und Schutzprogramme einer Zelle ablaufen. Metabolische Regeneration zielt darauf ab, den Stoffwechsel so zu stabilisieren, dass Energie- gewinnung, Blutzuckerregulation und Zellschutz lang- fristig effizienter funktionieren. Vielleicht liegt hierin die moderne Perspektive auf Anti-Aging: weniger kaschieren, mehr verstehen. Gly- kation ist ein biologischer Prozess - und Prozesse las- sen sich beeinflussen. Wer Struktur schützt, bewahrt die Elastizität und die Jugendlichkeit der Haut. Und das beginnt manchmal ganz unspektakulär: mit bewusste- ren Routinen, von innen wie von außen. o Wo Licht ist, ist auch Schatten - immer auf UV-Schutz achten! UVA-Strahlen dringen tief in die Haut ein, UVB-Strahlen wirken an der Oberfläche - beide zusammen erhöhen oxidativen Stress und können Prozesse verstärken, die Kollagen verhärten. Schätzungen zufolge gehen rund 80 Prozent der sichtbaren Hautalterung im Gesicht auf UV-Exposition zurück. Deshalb gilt: täglich breitbandiger Sonnenschutz mit mindestens SPF 30. Bei Aufenthalt im Freien regelmäßig nachcremen. Hut, Schatten, Textilien sind keine Extras - sondern Teil eines konsequenten Rundum-UV-Schutzes. Fotos: AdobeStock (5); plainpicture; PR Icon: Getty Images.
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