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Die Verletzung haben Sie sich bei einem Stunt zugezogen. Wie viel Lara Croft steckt in Sarah Kohr? Da sie manchmal auch im weißen Tanktop unterwegs ist, erinnert sie ein bisschen an diese Figur, die von Ange- lina Jolie verkörpert wird, aber manche sagen auch, dass die Figur an Bruce Willis (als Polizist in „Die Hard‘; Anm. der Red.) erinnert. Beides schmeichelnd. Ich bin Britta Willis aus Hamburg, die sich so ein bisschen rumprügelt. (lacht) Ich frage mich, ob eine Frau wirklich einen Mann so ausknocken kann. Wenn beide denselben Trainings- stand haben - er 90 Kilo, ich nur 60 Kilo -, habe ich natürlich weniger Chancen. Energie ist Masse mal Ge- schwindigkeit. Aber es lohnt sich, an seiner Selbstverteidigung zu arbeiten. Wenn ich heute angegriffen würde, hätte es ein Mann angesichts meiner Schnelligkeit und Wendigkeit schwerer - und weil ich nicht mehr so schnell in Schockstarre fallen würde. Diese Sperre im Kopf zu überwinden, ist das größte Learning im Kopf. Wie wäre es, wenn Sarah und Susi aus den „Eberhoferkrimis“ aufeinander- treffen würden? Es sind zwei völlig unterschiedli- che Welten, die da aufeinandertreffen würden: Sarah Kohr, fast schon etwas soziophob, und die Susi, die am Frei- tagabend mit ihren Freundinnen in der Dorfdisco feiert. Die Susi würde so eine Frau aus der Großstadt auf jeden Fall spannend finden. Susi will Bürgermeisterin werden. Haben Sie ein Mitspracherecht, wenn es um die Weiterentwicklung der Geschichten geht? Unser Regisseur Ed Herzog und unsere Produzentin Kerstin Schmid- bauer laden uns in den Vorbereitungen immer ein, Anmerkungen oder Ände- rungswünsche zu äußern. Aber die Ge- schichten von Rita Falk (die Autorin der „Eberhoferkrimis‘; Anm. der Red.) haben schon immer für mich spielerisch in- teressante Themen aufgegriffen, zum Beispiel die Trennung von Susi und GESELLSCHAFT / Interview RÜCKZUG LU ILT ECH Lisa Maria Pott- DRS at TER NT am liebsten in die Berge, wo Kopf UELI, SIUEW CC Franz und der nicht einfache Versuch, sich ums gemeinsame Kind zu küm- mern. Jetzt wieder als Paar mit Susis Karriereambitionen. Ich surfe da offen mit, diese Figur weiterzuentwickeln. Wird es einen elften Film geben? Wir haben immer gut daran getan, von Film zu Film zu gucken. Wir gehen im August mit „Steckerlfischfiasko“ auf Kinotour, da freue ich mich riesig drauf, weil wir drei Jahre Drehpause hatten. Rita hat bereits einen neuen Roman geschrieben. Ich kann nur sagen, ich würde mich freuen, wenn wir noch einen Film drehen. >
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