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Aktueller Prospekt Rossmann - Gültig von 02.03 bis 10.03 - Seitenzahl 40

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Prospekt Rossmann 02.03.2026 - 10.03.2026
Prospekt Aldi-Nord - ALDI Vorschau 2 Mär, 2026 - 7 Mär, 2026
Aldi-Nord - ALDI Vorschau
2 Mär, 2026 - 7 Mär, 2026
Prospekt ALDI SÜD - ALDI SÜD - ALDI Reisemagazin März 2026 - Seite 1 1 Mär, 2026 - 9 Mär, 2026
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1 Mär, 2026 - 9 Mär, 2026
Prospekt Kaufland - Prospekt 26 Feb, 2026 - 4 Mär, 2026
Kaufland - Prospekt
26 Feb, 2026 - 4 Mär, 2026
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N Nein, eine Sympathieträgerin ist Sarah Kohr auf den ersten Blick nicht, ihre Darstellerin Lisa Maria Potthoff be- schreibt sie sogar als „soziophob“, weit weg von dem, was man „People plea- sing“ nennt. Trotzdem oder gerade deshalb liebt das Publikum die toughe Ermittlerin aus Hamburg, die Krimi- nelle in Kampfsportmanier zur Strecke bringt. Die Folgen erreichen bis zu 24 Prozent Marktanteil. Einem breiten Publikum ist Potthoff auch als Susi in den bayerischen „Eberhoferkrimis“ ein Begriff. Beim digitalen Interview sitzt die 47-Jährige in ihrem Haus am Rande von Berlin mit Blick in den Garten. Was reizt Sie an dieser kompromiss- losen, körperlich so präsenten Figur Sarah Kohr? Lisa Maria Potthoff: Der größte Reiz ist, eine Ermittlerfigur einmal anders zu erzählen, physischer. Als wir 2014 begonnen haben, war dieser Ansatz noch ungewöhnlicher als heute: eine Frau, schlagkräftig, wortkarg, am Ran- de der Legalität ermittelnd. So eine Art weiblicher Schimanski - den fand ich damals spannend! Aus feministischer Perspektive könnte man sagen: Warum braucht eine Ermittlerin einen hand- festen Typen neben sich? Warum kann diese Frau nicht stärker sein als jeder Mann? Mit „Sarah Kohr“ gehen wir mehr in Richtung Thriller. Für mich hat es sich mit der Zeit ergeben, dass sie ein schöner Gegenpol zur Rolle der Susi in den „Eberhoferkrimis“ ist. Zu Susi kommen wir später noch. Wie viel von beiden Frauen steckt in Ihnen? Es sind immer Anteile ihrer Figuren in den Schauspielerinnen und Schau- spielern. Sarah Kohr und Susi Gmein- wieser sind aber beide auch sehr anders als ich - die Susi ist viel ... far- benfroher! (lacht) Sie hat zum Beispiel einen ganz anderen Kleidungsstil. Welche Reaktionen bekommen Sie auf Sarah Kohr? 40 GESELLSCHAFT / Interview Die bisherigen Filme der „Sarah Kohr“-Reihe, inklusive „Im Schatten“ und „Großer Bruder“, sind im ZDF-Streaming- portal abrufbar. Im Jahr 2026 wird „Bis auf den Grund“ gesendet. Im August hat der zehnte Film der „Eberhofer- krimis“ im Kino Premiere: „Steckerl- fischfiasko“. Buchtipp: „Vom Kämpfen und Lernen“, Lisa Maria Potthoff, Komplett- Media, 208S., 24 Euro Vor allem viele junge Frauen ha- ben bei ihr „angedockt“ und geben mir sehr positives Feedback. Viele haben auch das Buch über meine „Reise“ in die Kampfkunst gelesen. Es berührt mich, dass ich einigen, vor allem Frau- en, Mut gemacht habe, in eine Sport- art reinzuschnuppern, an die sie sich vorher vielleicht nicht herangetraut haben. Als Schauspielerin bin ich nicht systemrelevant wie ein Arzt, der Leben rettet - aber vielleicht habe ich die eine oder andere Frau ermutigt, an sich zu glauben und etwas zu wagen. Sarah Kohr als Vorbild oder „Role model“, wie es heute heißt? Anscheinend, auch wenn das gar nicht der Plan war. Frauen neigen eher zu dem, was man „People pleasing“ nennt. Wobei es ja grundsätzlich nicht falsch ist, sein Gegenüber im Blick zu haben. Aber Frauen können genauso wie Männer sagen: Was ist mein Ziel? Wie komme ich dorthin? Wie bestärke ich mich darin? Die Kampfkunst, die Sie vorhin er- wähnten, heißt Krav Maga. Können Sie uns dazu mehr erzählen? Das ist eine israelische Kampftech- nik, die vor allem auf Selbstverteidi- gung, zum Beispiel bei der Polizei und Sicherheitskräften, ausgelegt ist, um den Gegner schnell auszuschalten. Ich trainiere aber lange schon kein Krav Maga mehr, sondern Mixed Martial Arts. Mein Trainer Yi-Chung Chen trai- niert mit mir einen Mix aus verschie- denen Kampfkunststilen, zum Beispiel sogenannte geschnappte Kicks (Dreh- und Sprungtritte, Anm. der Red.) aus dem Taekwondo, Katas (Bewegungs- abläufe) aus dem Kung-Fu und Thai- box-Tritte und -Schläge. Wie oft trainieren Sie? Das hängt davon ab, ob ich gera- de in einem Projekt bin. 2023 habe ich mich schwer am Knie verletzt. Ich musste zweimal operiert werden, hin- zu kamen Reha und Physiotherapie. Seit Frühjahr 2025 bin ich zurück auf der Matte und trainiere, wenn möglich, dreimal die Woche. >

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N Nein, eine Sympathieträgerin ist Sarah Kohr auf den ersten Blick nicht, ihre Darstellerin Lisa Maria Potthoff be- schreibt sie sogar als „soziophob“, weit weg von dem, was man „People plea- sing“ nennt. Trotzdem oder gerade deshalb liebt das Publikum die toughe Ermittlerin aus Hamburg, die Krimi- nelle in Kampfsportmanier zur Strecke bringt. Die Folgen erreichen bis zu 24 Prozent Marktanteil. Einem breiten Publikum ist Potthoff auch als Susi in den bayerischen „Eberhoferkrimis“ ein Begriff. Beim digitalen Interview sitzt die 47-Jährige in ihrem Haus am Rande von Berlin mit Blick in den Garten. Was reizt Sie an dieser kompromiss- losen, körperlich so präsenten Figur Sarah Kohr? Lisa Maria Potthoff: Der größte Reiz ist, eine Ermittlerfigur einmal anders zu erzählen, physischer. Als wir 2014 begonnen haben, war dieser Ansatz noch ungewöhnlicher als heute: eine Frau, schlagkräftig, wortkarg, am Ran- de der Legalität ermittelnd. So eine Art weiblicher Schimanski - den fand ich damals spannend! Aus feministischer Perspektive könnte man sagen: Warum braucht eine Ermittlerin einen hand- festen Typen neben sich? Warum kann diese Frau nicht stärker sein als jeder Mann? Mit „Sarah Kohr“ gehen wir mehr in Richtung Thriller. Für mich hat es sich mit der Zeit ergeben, dass sie ein schöner Gegenpol zur Rolle der Susi in den „Eberhoferkrimis“ ist. Zu Susi kommen wir später noch. Wie viel von beiden Frauen steckt in Ihnen? Es sind immer Anteile ihrer Figuren in den Schauspielerinnen und Schau- spielern. Sarah Kohr und Susi Gmein- wieser sind aber beide auch sehr anders als ich - die Susi ist viel ... far- benfroher! (lacht) Sie hat zum Beispiel einen ganz anderen Kleidungsstil. Welche Reaktionen bekommen Sie auf Sarah Kohr? 40 GESELLSCHAFT / Interview Die bisherigen Filme der „Sarah Kohr“-Reihe, inklusive „Im Schatten“ und „Großer Bruder“, sind im ZDF-Streaming- portal abrufbar. Im Jahr 2026 wird „Bis auf den Grund“ gesendet. Im August hat der zehnte Film der „Eberhofer- krimis“ im Kino Premiere: „Steckerl- fischfiasko“. Buchtipp: „Vom Kämpfen und Lernen“, Lisa Maria Potthoff, Komplett- Media, 208S., 24 Euro Vor allem viele junge Frauen ha- ben bei ihr „angedockt“ und geben mir sehr positives Feedback. Viele haben auch das Buch über meine „Reise“ in die Kampfkunst gelesen. Es berührt mich, dass ich einigen, vor allem Frau- en, Mut gemacht habe, in eine Sport- art reinzuschnuppern, an die sie sich vorher vielleicht nicht herangetraut haben. Als Schauspielerin bin ich nicht systemrelevant wie ein Arzt, der Leben rettet - aber vielleicht habe ich die eine oder andere Frau ermutigt, an sich zu glauben und etwas zu wagen. Sarah Kohr als Vorbild oder „Role model“, wie es heute heißt? Anscheinend, auch wenn das gar nicht der Plan war. Frauen neigen eher zu dem, was man „People pleasing“ nennt. Wobei es ja grundsätzlich nicht falsch ist, sein Gegenüber im Blick zu haben. Aber Frauen können genauso wie Männer sagen: Was ist mein Ziel? Wie komme ich dorthin? Wie bestärke ich mich darin? Die Kampfkunst, die Sie vorhin er- wähnten, heißt Krav Maga. Können Sie uns dazu mehr erzählen? Das ist eine israelische Kampftech- nik, die vor allem auf Selbstverteidi- gung, zum Beispiel bei der Polizei und Sicherheitskräften, ausgelegt ist, um den Gegner schnell auszuschalten. Ich trainiere aber lange schon kein Krav Maga mehr, sondern Mixed Martial Arts. Mein Trainer Yi-Chung Chen trai- niert mit mir einen Mix aus verschie- denen Kampfkunststilen, zum Beispiel sogenannte geschnappte Kicks (Dreh- und Sprungtritte, Anm. der Red.) aus dem Taekwondo, Katas (Bewegungs- abläufe) aus dem Kung-Fu und Thai- box-Tritte und -Schläge. Wie oft trainieren Sie? Das hängt davon ab, ob ich gera- de in einem Projekt bin. 2023 habe ich mich schwer am Knie verletzt. Ich musste zweimal operiert werden, hin- zu kamen Reha und Physiotherapie. Seit Frühjahr 2025 bin ich zurück auf der Matte und trainiere, wenn möglich, dreimal die Woche. >
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