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Aktueller Prospekt Rossmann - Gültig von 02.03 bis 10.03 - Seitenzahl 18

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Prospekt Rossmann 02.03.2026 - 10.03.2026
Prospekt Kaufland - Prospekt 26 Feb, 2026 - 4 Mär, 2026
Kaufland - Prospekt
26 Feb, 2026 - 4 Mär, 2026
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Prospekt ALDI SÜD - ALDI SÜD - ALDI Reisemagazin März 2026 - Seite 1 1 Mär, 2026 - 9 Mär, 2026
ALDI SÜD - ALDI SÜD - ALDI Reisemagazin März 2026 - Seite 1
1 Mär, 2026 - 9 Mär, 2026
Prospekt ALDI SÜD - ALDI SÜD Prospekt: aktuelle Angebote - Seite 1 1 Mär, 2026 - 9 Mär, 2026
ALDI SÜD - ALDI SÜD Prospekt: aktuelle Angebote - Seite 1
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GESELLSCHAFT Natur NUR GUCKEN, NICHT FÜTTERN Tiere wie Waschbären, Füchse und Wildschweine werden von unserem Müll angelockt SO NICHT Diesem Damhirsch scheint die nahe Straße nichts auszumachen, aber zu viel Nähe ist gefährlich für Mensch und Tier m Dezember 2025 geriet die westfäli- T* Stadt Lüdenscheid unerwartet in die Schlagzeilen. Diesmal ging es nicht um den schwierigen Neubau der Rahmedetal- brücke an der A45 oder um die Bedeutung der Lampen- und Leuchtenindustrie des 70.000-Einwohner-Städtchens. Stattdessen 2 sorgte eine Wölfin für Aufsehen: Sie hatte sich in die Innenstadt verirrt. Während sie nachts @ durch die Einkaufsstraßen streifte, filmten | zwei Polizisten das Tier, bis es eilig im Stadt- wald verschwand. Kurz zuvor hatte bereits die „Tagesschau“ aus Rostock berichtet, dass eine Rotte Wildschweine regelmäßig im dortigen Stadtpark zu beobachten sei. Solche Meldungen häufen sich. Mal su- chen Füchse in Vorgärten nach Nahrung, mal durchstöbern Waschbären eifrig Mülltonnen oder Raubvögel nisten in Hinterhöfen. „zum Teil ist das ein völlig normaler Anpassungs- prozess der Tiere“, sagt die Biologin Katrin Böhning-Gaese vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, „besonders intelligente Tiere, die neugierig sind, explorieren neue Lebensräume und erschließen sie für sich. Aber ein Wolf gehört nicht in die Stadt, er ist ein Wildtier und kann gefährlich werden, deshalb müssen solche Tiere scheu bleiben.“ Verschiebung der Lebensräume Die sich häufenden Tierbegegnungen zeigen: Die Natur rückt immer weiter in den urbanen Raum vor. Gleichzeitig wachsen die Städte. Schon heute lebt mehr als die Hälfte der Welt- bevölkerung in Städten, bis 2050 könnten es rund 68 Prozent sein - so die Prognose der Vereinten Nationen. Parallel dazu schrump- fen die ursprünglichen Lebensräume vieler Tier- und Pflanzenarten. Als zentrale Ursache sieht die Biologin Böhning-Gaese in Deutsch- land die Art, wie Landwirtschaft heute betrie- ben wird: „Unsere Felder, Wiesen und Weiden werden so intensiv genutzt, da gibt es keine Hecke mehr, keinen Baum, an dem alte Äpfel hängen, keine Stoppeläcker, auf denen noch Körner zu finden sind. Das Nahrungsangebot auf den Feldern ist miserabel geworden, und in den Städten ist einfach mehr zu finden, zum Beispiel in Parks und Mülltonnen. Und für manche Tierarten, wie etwa die Ringeltau- be, die in Städten nicht gejagt werden darf, ist es sogar sicherer.“ Die Natur passt sich an und verändert sich. Damit können die Städte zu- mindest einen kleinen Teil davon auffangen, was auf den Feldern verloren geht.

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GESELLSCHAFT Natur NUR GUCKEN, NICHT FÜTTERN Tiere wie Waschbären, Füchse und Wildschweine werden von unserem Müll angelockt SO NICHT Diesem Damhirsch scheint die nahe Straße nichts auszumachen, aber zu viel Nähe ist gefährlich für Mensch und Tier m Dezember 2025 geriet die westfäli- T* Stadt Lüdenscheid unerwartet in die Schlagzeilen. Diesmal ging es nicht um den schwierigen Neubau der Rahmedetal- brücke an der A45 oder um die Bedeutung der Lampen- und Leuchtenindustrie des 70.000-Einwohner-Städtchens. Stattdessen 2 sorgte eine Wölfin für Aufsehen: Sie hatte sich in die Innenstadt verirrt. Während sie nachts @ durch die Einkaufsstraßen streifte, filmten | zwei Polizisten das Tier, bis es eilig im Stadt- wald verschwand. Kurz zuvor hatte bereits die „Tagesschau“ aus Rostock berichtet, dass eine Rotte Wildschweine regelmäßig im dortigen Stadtpark zu beobachten sei. Solche Meldungen häufen sich. Mal su- chen Füchse in Vorgärten nach Nahrung, mal durchstöbern Waschbären eifrig Mülltonnen oder Raubvögel nisten in Hinterhöfen. „zum Teil ist das ein völlig normaler Anpassungs- prozess der Tiere“, sagt die Biologin Katrin Böhning-Gaese vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, „besonders intelligente Tiere, die neugierig sind, explorieren neue Lebensräume und erschließen sie für sich. Aber ein Wolf gehört nicht in die Stadt, er ist ein Wildtier und kann gefährlich werden, deshalb müssen solche Tiere scheu bleiben.“ Verschiebung der Lebensräume Die sich häufenden Tierbegegnungen zeigen: Die Natur rückt immer weiter in den urbanen Raum vor. Gleichzeitig wachsen die Städte. Schon heute lebt mehr als die Hälfte der Welt- bevölkerung in Städten, bis 2050 könnten es rund 68 Prozent sein - so die Prognose der Vereinten Nationen. Parallel dazu schrump- fen die ursprünglichen Lebensräume vieler Tier- und Pflanzenarten. Als zentrale Ursache sieht die Biologin Böhning-Gaese in Deutsch- land die Art, wie Landwirtschaft heute betrie- ben wird: „Unsere Felder, Wiesen und Weiden werden so intensiv genutzt, da gibt es keine Hecke mehr, keinen Baum, an dem alte Äpfel hängen, keine Stoppeläcker, auf denen noch Körner zu finden sind. Das Nahrungsangebot auf den Feldern ist miserabel geworden, und in den Städten ist einfach mehr zu finden, zum Beispiel in Parks und Mülltonnen. Und für manche Tierarten, wie etwa die Ringeltau- be, die in Städten nicht gejagt werden darf, ist es sogar sicherer.“ Die Natur passt sich an und verändert sich. Damit können die Städte zu- mindest einen kleinen Teil davon auffangen, was auf den Feldern verloren geht.
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