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Aktueller Prospekt Rossmann - Gültig von 02.03 bis 10.03 - Seitenzahl 23

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Prospekt Rossmann 02.03.2026 - 10.03.2026
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Produkte im Prospekt

Fotos: Getty Images (4); mauritius images; plainpicture (4); stocksy.com Was die Natur mit unseren Gefühlen zu tun hat Neben der Zeit im Freien ist entscheidend, wie wir Natur wahrnehmen. „Nature Connec- tedness“ nennt der britische Umweltpsycho- loge Miles Richardson die emotionale und kognitive Verbundenheit des Menschen mit der Natur. Ausschlaggebend ist demnach, dass Natur Emotionen bei uns auslöst: Stau- nen, Ruhe, Bedeutung. Es geht darum, Natur nicht nur zu sehen, sondern zu fühlen. Men- schen mit einer starken Naturverbundenheit konsumieren nachhaltiger und achten stärker auf ihre Umgebung - selbst wenn sie fachlich wenig über Ökologie wissen. Diese emotiona- le Bindung ist trainierbar. Schon fünf Minuten bewusster Naturwahrnehmung am Tag - das Beobachten eines fließenden Bachs, das Lau- schen von Vogelstimmen, der Geruch von Gras oder Erde - können sie messbar stärken. Einfach mal in Ruhe lassen Städte können Orte intensiver Naturerfah- rung sein. Vielleicht beginnt die Wiederan- 2 näherung mit einer kleinen Veränderung ) im Blick. Mit der Akzeptanz, dass nicht alles perfekt getrimmt oder ordentlich aufgeräumt sein muss. Die Natur regeneriert sich, wenn man sie lässt. „Sie hat erstaunliche Selbsthei- lungskräfte‘, sagt Böhning-Gaese, „sogar in Gegenden, wo wir Menschen große Wunden geschlagen haben, zum Beispiel beim Braun- kohleabbau, ‚kann sich die Natur wieder er- MIT ALLEN SINNEN Augen schließen und wirken lassen. Wonach holen.“ Ein liegen gebliebener Ast oder Laub riecht es hier? Wie schön die Vögel zwitschern ... im Garten mögen unordentlich wirken, bieten aber wertvollen Lebensraum für Insekten und kleine Wirbeltiere. Wer statt eines makello- sen englischen Rasens ein Stück wilde Wiese zulässt, wird bald mehr Vögel und Bienen be- obachten können. Und ein Abend darf ruhig etwas dunkler sein, wenn das bedeutet, dass Falter nicht im Licht der Laternen verenden. Wir sind es gewohnt, Natur als Ausflug zu betrachten - als etwas, das am Wochenende stattfindet. Doch wo sie Teil unseres Alltags wird, verändert sie auch unseren Umgang mit ihr. Genau darin liegt die Chance: nicht die Natur ständig zu ordnen, sondern ihr Raum zu geben. „Zwei Drittel aller Naturschutzpro- jekte sind erfolgreich. Das zeigt, man kann viel machen, um die Umwelt zu schützen‘, sagt Kat- rin Böhning-Gaese. Wir müssen es nurtun. ®@ SO GEHT GLÜCK Auf einer Schaukel den Sonnenuntergang betrachten 23

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Fotos: Getty Images (4); mauritius images; plainpicture (4); stocksy.com Was die Natur mit unseren Gefühlen zu tun hat Neben der Zeit im Freien ist entscheidend, wie wir Natur wahrnehmen. „Nature Connec- tedness“ nennt der britische Umweltpsycho- loge Miles Richardson die emotionale und kognitive Verbundenheit des Menschen mit der Natur. Ausschlaggebend ist demnach, dass Natur Emotionen bei uns auslöst: Stau- nen, Ruhe, Bedeutung. Es geht darum, Natur nicht nur zu sehen, sondern zu fühlen. Men- schen mit einer starken Naturverbundenheit konsumieren nachhaltiger und achten stärker auf ihre Umgebung - selbst wenn sie fachlich wenig über Ökologie wissen. Diese emotiona- le Bindung ist trainierbar. Schon fünf Minuten bewusster Naturwahrnehmung am Tag - das Beobachten eines fließenden Bachs, das Lau- schen von Vogelstimmen, der Geruch von Gras oder Erde - können sie messbar stärken. Einfach mal in Ruhe lassen Städte können Orte intensiver Naturerfah- rung sein. Vielleicht beginnt die Wiederan- 2 näherung mit einer kleinen Veränderung ) im Blick. Mit der Akzeptanz, dass nicht alles perfekt getrimmt oder ordentlich aufgeräumt sein muss. Die Natur regeneriert sich, wenn man sie lässt. „Sie hat erstaunliche Selbsthei- lungskräfte‘, sagt Böhning-Gaese, „sogar in Gegenden, wo wir Menschen große Wunden geschlagen haben, zum Beispiel beim Braun- kohleabbau, ‚kann sich die Natur wieder er- MIT ALLEN SINNEN Augen schließen und wirken lassen. Wonach holen.“ Ein liegen gebliebener Ast oder Laub riecht es hier? Wie schön die Vögel zwitschern ... im Garten mögen unordentlich wirken, bieten aber wertvollen Lebensraum für Insekten und kleine Wirbeltiere. Wer statt eines makello- sen englischen Rasens ein Stück wilde Wiese zulässt, wird bald mehr Vögel und Bienen be- obachten können. Und ein Abend darf ruhig etwas dunkler sein, wenn das bedeutet, dass Falter nicht im Licht der Laternen verenden. Wir sind es gewohnt, Natur als Ausflug zu betrachten - als etwas, das am Wochenende stattfindet. Doch wo sie Teil unseres Alltags wird, verändert sie auch unseren Umgang mit ihr. Genau darin liegt die Chance: nicht die Natur ständig zu ordnen, sondern ihr Raum zu geben. „Zwei Drittel aller Naturschutzpro- jekte sind erfolgreich. Das zeigt, man kann viel machen, um die Umwelt zu schützen‘, sagt Kat- rin Böhning-Gaese. Wir müssen es nurtun. ®@ SO GEHT GLÜCK Auf einer Schaukel den Sonnenuntergang betrachten 23
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